Bernhard Heitz und Manuela Forkel erzählen über die Aufgaben und Ziele von Phoenix.

Wir über uns - eine Reflektion

Phoenix Deutschland sieht seine Aufgaben in der Motivation und Beratung von Brandverletzten und ihren Angehörigen. Dabei ist es wichtig die physischen, psychischen und sozialen Belange von Brandverletzten zu berücksichtigen und dabei zu helfen, diese langfristig zu verändern.

Aus der StBA, VII A 1 Krankenhausdiagnostik geht hervor, dass seit 1995 jährlich etwa 18.000 Brandverletzte stationär behandelt werden mussten. Auf der DGV-Tagung im Januar 1999 wurde dazu bekannt gegeben, dass es sich dabei um 20% Brandunfälle, 70% Freizeitunfälle, und 10% suizidale Verbrennungsunfälle handelt.

Vor diesem Hintergrund ist zu bedenken, dass Brandverletzte mit 80% und mehr verbrannter Körperoberfläche heute überleben können, sofern ihre verbrannten Hautareale mit äußerster Präzision abgedeckt werden. Die Brandverletzten wissen aber oft genug nicht, wie sie sich mit dem verbrannten Körper, oft auch fehlenden Gliedmaßen physisch und psychisch auseinandersetzen sollen, das Geschehene akzeptieren und damit leben sollen, gemäß dem Spruch: 'Doing better, feeling worse'.

Brandverletzungen erfassen den Menschen in seiner Gesamtheit. Dass heißt sein Körper, Geist und seine Seele sind ebenso betroffen wie die Haut. Phoenix Deutschland setzt sich für ein, den Brandverletzten ganzheitlich zu sehen und zu behandeln. Denn ein verwunderter Körper wird nie heilen, wenn die Seele verwundet bleibt. Eine verwundete Seele wird nie in einem verwundeten Körper heilen.

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Bernhart Heitz, Vorstand Phoenix Deutschland

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