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Schweriner Zeitung/Hagenower Kreisblatt vom 13.04.2011
Nach einer Podiumsdiskussion über die Bedeutung des Ehrenamtes und einem kulturellen Rahmenprogramm hielt Angela Merkel ihre Rede.
"Menschlichkeit, Zuwendung, Empathie, Zeit, ein offenes Ihr für andere - das sind Dinge, die wir nicht staatlich verordnen können. Wir können nicht ein Gesetz schreiben: Hören Sie bitte zu oder seien Sie nett zueinander. Das sind Dinge, die aus den Menschen selbst kommen und die man nicht erzwingen kann. Deshalb ist es außerordentlich wichtig, dass wir das in unserer Gesellschaft haben" so Merkel in ihrer Rede. "...Nun ist es bei aller Freiwilligkeit aber natürlich so, das wir uns als Staat nich zurückziehen können. Man kann eine Atmosphäre schaffen, in der sich diejenigen, die ehrenamtlich tätig sind, ausgenutzt fühlen. Die Gratwanderung dazwischen ist sehr, sehr schmal. Deshalb ist es ganz wihtig, das wir Expertise sammeln und dass wir mit Ihnen immer wieder ins Gespräch kommen. Denn nach meiner festen Überzeugung kann unsere Gesellschaft, in der die Soziale Marktwirtschaft die tragende Säule ist, nicht funktionieren, ohne das Ehrenamt und Professionalität Hand in Hand gehen". Nach ihrer Rede unterhielt sich die Kanzlerin mit dem einen oder anderen. Auch Ilse Koch geriet in ihre Nähe. "Sie sah mich an, sah, das ich selbst brandverletzt bin und wünschte mir alles Gute." Zum Schluß gab es noch eine Führung durch das Kanzleramt. Auch ein Blick ins Allerheiligste, dort wo sich das schwarz-gelbe Kabinett trifft, wurde gewährt.
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